Technologie im Unterricht - Lehrer überfordert

      Technologie im Unterricht - Lehrer überfordert

      Meine Schwester (Lehrerin an einer Sekundarschule) hatte sich letztens bei mir beschwert, dass sie wohl neben Lehramt auch Informatik hätte studieren müssen. Das digitale Klassenzimmer, ist wohl eine gute Sache, aber die Arbeit die damit verbunden ist, ist enorm. Bei ihr auf der Schule ist die IT-Abteilung untersetzt und wahrscheinlich auch deshalb überfordert, oft klappt vieles nicht...
      Was meint ihr, ist das ein weit verbreitetes Problem oder hängt es von der Schule ab. Die Lehrer müssten doch geschult werden, sie meinte sie hatte 1 Woche gebraucht um einen digitalen Unterrichtsplan für gerade mal ein Thema zu erstellen.
      Hallo!
      Verstehe was deine Schwester meint. Eigentlich gibt es inzwischen Software-Komplettlösungen, die einsetzbar von der Grundschule bis hin zur Universität sind. Es gibt passende IT-Lösungen speziell für Grund- und Sekundarschulen, die digitalen Unterricht und digitales lernen ermöglichen, hier ein Beispiel.

      Es gibt Konzepte für Lehrer, wie Schüler im Klassenzimmer und gleichzeitig zu Hause unterrichtet werden können. Ich denke die Schulleitung ist für die Bereitstellung aller notwendigen Programme verantwortlich. Die Lehrer müssten geschult und nicht aufgefordert werden die IT-Aufgaben zu übernehmen.

      Wenn die AIT-Abteilung unterbesetzt ist, dann muss man sich eben Hilfe von außen holen.
      Wünsche deiner Schwester alles gute, und das auch in ihrer Schule bald solche Lösungen und Schulungen angewendet werden.
      Oh.. mein Lieblingsthema...

      "Die Lehrer müssten doch geschult werden" - müssten sie das? Gab es Schulungen für Fernseher, Overheadprojektoren, Telefon oder FAX? Nein gab es nicht, war scheinbar auch kein Problem... aber Rechner und Internet, selbst nach 30 Jahren die der ganze Bums schon für Privatnutzer verfügbar ist..., ne das ist immernoch absolutes Neuland.

      Ich hab da so meine Verständnisprobleme. Jeden Quatsch nutzen, dauernd irgendwelche Shitposts auf Facebook, Twitter uns sonstwo ablassen aber wenn es mal um die produktive Nutzung geht ist das Gejammer wieder riesengroß weil man es ihnen ja nicht erklärt bekommt hat. Wie wäre es mal mit Ausprobieren, Erfahrungen sammeln und lernen zu verstehen was man da so alltäglich nutzt? Das klappt auch mit Programmen die man sich nicht selbst ausgesucht hat. SAP ist auch so ein beispiel, macht keinen Spaß und trotzdem kann man es verstehen.

      Was unterscheidet zoom, Skype, Teams nun von Whatsapp, Threema, Telegram etc pp? Weil der Driss nicht auf einem 5" Bildschirm funktioniert und man die Maus nutzen muss?

      MIr geht diese Rückständigkeit in dieser Technikverliebten Gesellschaft sowas von auf den Sender, jeden Scheiss Smart, vernetzt und mit Updates und Hauptsache man kann seinen Twitterschrott auch im Auto loswerden aber bloß nicht verstehen was da so passiert. Wenn die Stiftung Warentest oder der Verbraucherschutz dann mal weider vor Datenmissbrauch warnen reist man aber trotzdem die klappe auf.

      Also: Ein gut gemeiner Rat an deine Schwester: Die sollte sich mit den alltäglichen Dingen so langsam mal auseinandersetzen, in der freien Wirtschaft würde sie nun schon dumm da stehen denn auch große Unternehmen führen keine Schulungen in Office und den Microsoft tools mehr durch, die haben sich die letzten 20 Jahre in ihrer Nutzung nicht groß geändert. Vielleicht läuft auf den VHS noch ein alter ITler rum der einen Grundkurs in Word anbietet.


      btw: ich bin derzeit mitverantwortlich für einen ziemlich großen Rechnertausch in einem globalen Unternehmen... was ich an Geheule wegen Windows 10 höre tut gewaltig weh
      Zylinder statt Kinder

      Cosmic schrieb:

      btw: ich bin derzeit mitverantwortlich für einen ziemlich großen Rechnertausch in einem globalen Unternehmen... was ich an Geheule wegen Windows 10 höre tut gewaltig weh


      Oh, da scheint jemand ziemlich genervt zu sein ;) . Kann dich schon in gewisser Weise verstehen, aber nicht alle können sich solche Sachen selbst beibringen...Vielleicht ist die Schwester von Schmodder keine Insta-Tussi :) und wir wissen auch nicht wie alt sie ist. Die ältere Generation können schon Probleme mit den "Digitalen Klassenzimmern" haben...
      Wer ist denn "die ältere generation" ??? Ich bin mitte 30, "die ältere Generation" die heute noch arbeitet war so alt wie ich als der ganze Mist langsam im Alltag ankam und hat es schlichtweg verpennt sich über Shopping hinaus damit zu befassen. Der Staat tut sein übrigens indem er ewig alte Zöpfe am leben hält und nicht abschneidet.

      Ich bin dieses Gejammer sowas von Leid. Dazu kommt, es gibt heute schon welche die sind 10 Jahre jünger als ich und haben ebensowenig Ahnung weil man sie an diesen alten Zöpfen erzogen hat. Herzlichen Glückwunsch im Berufsleben!
      Zylinder statt Kinder