Project Xperience by HHP

      Mit dem heutigen Update geht das Projekt wieder einen entscheidenden Schritt näher Richtung Fertigstellung. Nachdem nun das Plexiglas vorbehandelt wurde, konnte es für den Zusammenbau bereit gemacht werden. Löcher wurden gebohrt bzw. nachgebohrt und Gewinde geschnitten.



      Das Aluminium wurde auf die passenden Längen geschnitten...


      ...und anschließend die benötigten Löcher gebohrt und ebenfalls Gewinde geschnitten.


      Ein kurzer Test ob auch alles passt:

      Als nächstes musste das Plexiglas bearbeitet werden, damit die Kabelstränge auch überall verlegt werden können. Dazu ein paar Kanäle fräßen bzw. ganze Teile heraussägen:


      Schließlich konnte sich der Elektronik gewidmet werden, genauer gesagt der Beleuchtung. Der LED-Stripe ist standardmäßig acht Millimeter breit. Doch stehen nach der Planung bloß 6 mm Plexiglas und Aluminiumklemmleisten mit sechs Millimeter Innenmaß zur Verfügung. Es mussten also zwei Millimeter „verschwinden“. Die Konstrukteure des LED-Stripes hatten es mir dann aber schwer gemacht, da jeder Anfang und jedes Ende einer Reihenschaltung von drei LEDs nur mit einer dünnen Leitung an die Versorgungsleitung angeschlossen war, welche abgeschnitten wurde. Also mussten Drahtbrücken eingelötet werden. Zwei Stück je fünf cm Stripe. Bei knapp sieben Metern macht dies ordentlich Arbeit...

      Die Leitungen wurden dann auch noch gesleevt und schließlich in den Klemmleisten eingepasst.


      Das Ganze 16 mal


      Ich denke man kann sich vorstellen wie viel Arbeit das war...
      Nachdem das letzte Update schon eine Weile zurück liegt, freue ich mich umso mehr mit dem heutigen Statusbericht den aktuellen Stand des Projektes vorzustellen.

      Zwischenzeitlich wurden die Led-Stripes im Inneren des Gehäuses mit Sekundenkleber befestigt und die Plexiglas-Elemente probehalber in Montageposition gebracht.



      Erfreulicherweise passen alle Bohrungen auf Anhieb und es wurde mit dem Zusammenbau begonnen. Der Sockel wird, wie die Konzeptzeichnungen schon erahnen lassen, die Grundlage des Gehäuses darstellen, welcher damit natürlich auch als erstes Montiert wird.


      Damit das Plexiglas nicht schon beim Zusammenbau mit Fingerabdrücken übersät wird, werden zur Vorbeugung Schutzhandschuhe verwendet.


      Schritt für Schritt schreitet die Montage voran. Zuerst die Schutzfolien der Plexiglas-Elemente entfernen und schließlich die Aluminiumvierkantrohre befestigen. Da nachher meist noch Ausrichtungsarbeiten nötig sind, wurden die Montagelöcher rund 0,5 mm größer als die eigentliche Schraube mit einem M3-Gewinde ausgelegt.



      Weiter geht es mit dem beleuchteten Teil des Sockels. Hier ist eine sehr vorsichtige Behandlung von Nöten, denn jeder noch so kleine Kratzer wird später durch die Beleuchtung gut sichtbar sein und das Gesamtbild des CaseCons negative beeinflussen.



      Eine weiße Zwischenplatte sorgt für einen kleinen Abstand zwischen den beiden beleuchten Plexiglasplatten.


      Das Eine kommt nicht ohne das Andere aus. Also wird ab jetzt an verschiedenen Gehäuseteilen gleichzeitig gearbeitet. Wir machen deshalb nun einen kleinen Sprung zum Mittelteil des Gehäuses.



      Als nächstes musste die Displayhalterung für den Front-TFT montiert werden.



      Das Display selber musste noch ein wenig modifiziert werden damit es in die Halterung eingesetzt werden kann und sich auch vom Design in das CaseCon integriert. Die Hintergrundbeleuchtungsleitung störte den planen Aufbau des Displays auf einer Plexiglasplatte.



      Anschließen wird doppelseitiges Klebeband auf die Rückseite aufgebracht.


      Schließlich wird das Display in die Plexiglasplatten eingelassen, angeschlossen und am Gehäuse montiert.



      Der aktuelle Zwischenstand:


      Im nächsten Update geht es dann mit der Montage des Sockels und des Mittelteils weiter.
      Schön dass es jetzt schon gut ankommt :D

      Es geht weiter mit dem Zusammenbau des Sockels und dem Mittelteil. Damit die Elektronik auch weiterhin noch erreichbar bleibt, wird die letzte Abdeckplatte vorerst durch Abstandshalter im Sockel ersetzt. So kann auch die Elektronik des Sockels mit dem Rest des Systems im Mitteilteil verbunden werden.



      Reichlich Kabel werden dort sicherlich zusammenkommen. Da die Elektronik vorab nicht vollständig in digitaler Form geplant werden konnte, ist nun beim Zusammenbau reichlich Improvisation nötig. Nur ein Anschluss pro Segment (Mittelteil oder Sockel) steht zur Verfügung. Darum wurde kurzerhand ein „Portexpander“ aus Buchsenleisten erstellt.



      Probestellen…



      Die Displayelektronik wird selbstverständlich nicht sichtbar sein. Weiße Plexiglasplatten verdecken auch die Gewindelöcher an der Befestigungsplatte. Per doppelseitigem Klebeband werden diese später befestigt.



      Das Mainboard zum Test montiert:


      Als nächstes habe ich mich dem Aufbau des Festplattenkäfigs gewidmet. Dieser besteht aus einer weißen Grundplatte, zwei Aluminium C Profilen und einer schwarz Lackierten Abdeckplatte.



      Zum Test der Kabellängen auf der noch mit Schutzfolie überzogenen Trägerplatte montiert:


      Da sich Fehler selbst bei der vermeintlich besten Planung leider immer wieder einschleichen können, ist mir dieser Fehler leider nicht aufgefallen:



      ... aber dies macht ein solches Projekt auch spannend!
      Durch den Fehler kann das Stromkabel nicht komplett in die Buchse geschoben werden, hat glücklicherweise trotzdem ausreichend Kontakt. Darum fällt diese kleine Komplikation nicht weiter ins Gewicht.


      Im nächsten Update kommen wir dann zu den Seitenteilen.
      Kommen wir nun zum Mainboard- und HDD-Käfig. Bestehend aus einzelnen Plexiglasplatten und Abstandshaltern werden diese später im Sandwich-Verfahren aufgebaut. Zuerst müssen alle einzelnen Plexiglasplatten mit den zuvor angefertigten Led-Leisten ausgestattet werden.



      Ein kleiner Test zwischendurch kann nicht schaden...


      So sieht dann eine fertig bestückte Plexiglasplatten aus. Alle acht dieser Platten werden so beleuchtet sein:


      Schließlich werden alle Plexiglasplatten am Gehäuse montiert. Zuerst die Abstandshalter, dann eine Plexiglasplatte und erneut Abstandshalter – eben wie ein Sandwich.



      So kommen sehr viele Leitungen zusammen, welche erst einmal geordnet werden müssen.


      Danach das Mainboard befestigen:



      Auf der gegenüberliegenden Seite herrscht nun wieder das Chaos. Hier heißt es erst einmal Ordnung schaffen:



      Der HDD-Käfig wird nach dem gleichen Verfahren aufgebaut wie zuvor der Mainboard-Käfig.









      Im Anschluss noch die Steckverbinder für die Led-Leisten anlöten


      Den finalen Zusammenbau gibt es dann im nächsten Update.