so spart man richtig!!

      Sehr geehrter Herr Hygieneminister,

      interessiert und mit voller Begeisterung habe ich ihr Exkursion in die Welt des Toilettenpapiers gelesen.
      Die Auswahl an potentiell tauglichem Toilettenpapier ist durchaus enorm, vermisse ich jedoch ein entscheidendes.
      Sprichwörtlich, so hört man aus dem Volksmunde, ist der Euro allgemein für den Arsch, wieso also findet der Euro in Papierform in ihrem Papierkatalog keine Verwendung bzw. keine Erwähnung?
      Mit Verlaub, der Euro in Papierform mag von den Maßen ein wenig kleiner als ein gewöhnliches Toilettenpapier sein. Auserdem wird er den Vorgaben der DIN EN ISO 12625-3 bezüglich der Eigenschaften des Tissue-Papiers nicht entsprechen. Doch trotz dessen oder genau deswegen sehe ich in diesen Banknoten ein enormes Potential um dem deutschen Arsche zu dienen. Ärsche sind so Individuell wie die Ansprüche der selbigen Ärsche bzw. Arschbesitzer.

      Aus diesem Grund verwende ich dreilagiges Papier, doppelt gelegt, um die unvorstellbare Sanftheit eines sechslagigen Papiers zu erreichen.

      Ein weiteres Interessantes Thema ist die richtige Verwendung des Toilettenpapiers.
      Hierzu darf ich zitieren:

      Toilettenpapier muss auf den Verbrauchermarkt zugeschnitten
      werden. Andere Länder, andere Sitten: In Deutschland faltet
      nahezu jeder das Toilettenpapier, lediglich 6 Prozent knüllen es.
      Eine verschwindend geringe Anzahl wickelt oder reißt Einzelblätter
      ab. In England und Frankreich hingegen wird wesentlich mehr und
      in den USA nahezu ausschließlich geknüllt. Dort umwickeln 20
      Prozent sogar die ganze Hand mit Toilettenpapier. Wasserthron und
      Donnerbalken.


      Diese "verschwindend geringe Anzahl", welche Einzelblätter abreist, dürfte wohl im Ósten zu finden sein. Womit wir wieder beim ursprungsthema wären. Dem Gebrauch des eingeführten Fingers, umgarnt eines einzelnen Blattes Toilettenpapier.


      Über eine Antwort bezüglich meiner Frage zum Gebrauch von Euro-Banknoten als Toilettenpapier würde ich mich sehr freuen. Ganz besonders interessieren mich hierzu die Punkte der Reißfestigkeit, der Schicht- bzw. Stapeldichte sowie der Echtfarbheit.
      Würde ich es nicht begrüßen, nach einem erfolgreichen Stuhlgang, Barock und Rokoko des 100ers auf meinem Arsche zu tragen.


      Hochachtungsvoll
      der Schei$$meister
      Sehr geehrter Schei$$meister,

      ich gebe Ihnen absolut Recht:

      Die Euro Banknote(n) haben in meiner Übersicht keiner Berücksichtigung gefunden - ebenso das BLATT-Gold.

      Der Grund ist einfach:

      Da - wie Sie es selber schreiben - "alles fürn Arsch" ist, sollte die Verwendung des Papieres in einem angemessenen Kosten/Nutzen Verhältnis stehen.
      Dies ist aber bei den von Ihnen genannten Banknoten nicht der Fall.

      Nähmen Sie z.B. eine 500EUR Note (mit Verlaub: in Punkto "Wohlfühlwischen" ist auch die Banknote nicht empfehlenswert) nach der erfolgreichen Beendigung
      Ihres Geschäfts, so könnten Sie im Gegenzug (keine Werbung) 143 Verpackunseinheiten einer Premium-Marke kaufen. Bei einem Verkauspreis von 3,49 EUR und einer geschätzen Einheitt von 8 Rollen/VPE ergib das 1144 Rollen.

      Nach Ihrem Prinzip der Vorreinigung Mittels 3 Lagigem Toilettenpapier und geschätzen 10 Blattt/Vorgang bedeutet das im Umkehrschluss:

      Hat eine Rolle Toilettenpapier 140 Blatt (wie z.B. Charming bzw Zewa soft samtstark) sind dies 14 Reinigungsvorgänge/Rolle.
      Multiplizieren wir dies nun mit den 1144 Rollen (der Gegenwert für einen 500 EUR Schein)
      können Sie nunmehr 16016 Reinigungsvorgänge im Wert von 500 EUR Erreichen.

      Sie werden verstehen, dass ich diese Art der Verschwengung als Polittiker missbilligen muss.
      Selbst einer 5EUR Banknote stünden immer noch 160 Reinigungsvorgänge gegenüber.

      Wie Sie sicher wissen, stehen Ende des Monats wieder Bundetagswahlen an. Auf meinem Feldzug im Namen der Sauberkeit reise ich durch das ganze Land.
      Gerne unterhalte ich mich persönlich mit Ihnen über Ihre Gedanken.

      Wenn sie die DHP - die Deutsche Hygiene Partei (kurz: die Sauberen) interessiert, finden Sie uns auf dem Wahlzettel ganz unten, fernab von den anderen, schmutzigen Parteien.

      Aber zurück zum Thema, lassen Sie mich resümieren:

      Bei Verwendung einer 500 EUR Banknote:
      Für 500 Eur können Sie nicht soviele Lebensmittel kaufen wie sie benötigen würden, um 1144 Rollen Toilettenpapier leerzuschei$$en.

      Aber - in der Zeit der Wirtschaftkrise - können Sie die 500 EUR "schnell" gewinnbringend einsetzen:

      Ernennen Sie Ihr privates WC mit Bidet (oh, ein Dichter) zum öffetnlichen Luxus WC und nehmen Sie für jedes große geschäft 50cent.
      bei 16016 Reinigungsvorgängen für das große Geschäft (Runden wir auf 15000 ab, es gibt ja auch verschwender, siehe Ursprrungsvideo)
      verdienen Sie damit in "kurzer" Zeit 7500 EUR bei nur 500 EUR Einsatz (Wasserkosten sowie Reinigungsmittel nicht vergessen).
      IN jedem Fall bleibt ein Satter Gewinn übrig.

      Da frage ich mich, warum ich mit diesen Gedanken Hygieneminister und nicht Wirtschaftsminister bin.

      Mit freundlichen Grüßen

      der Hygieneminister

      [X] ICH WÄHLE DHP
      Sehr geehrter Herr Hygieneminister,

      herzlichst möchte ich mich für ihre kleine Kalkulationsexkursion bedanken, die mich bezüglich der Überlegung zur Verwendung von Banknoten als Toilettenpapier, wieder auf den richtigen Weg gebracht hat.
      So möchte ich gerne Abstand davon nehmen, Eigentum des deutschen Staates, zur Vorreinigung meines heiligen Hintern zu missbrauchen.

      Da sie schon die Bundestagswahlen ansprachen und dies bezüglich auch gleich die Chance ergriffen, Werbung für ihre Partei zu machen, möchte ich hierzu gleich anknüpfen. Stichwort Wahlzettel/Stimmzettel.

      Wie eignet sich dieses "Medium" zur Verwendung als Toilettenpapier?
      Unabhängig von den Roten, Schwarzen, Gelben oder Grünen sind auch dieses Jahr wieder die Braunen vertreten. Braun und Braun, das passt doch gut.
      So käme zusammen was zusammen gehört. Sowie die Einstellung jener für den Arsch ist, wäre deren Stimmzettel für meinen Arsch. Passt also.

      Zur Verwendung von Zeitungspapier zur Reinigung des Hinterteils rate ich aus persönlichen Gründen ab. Sehe ich meinen Hintern nur ungern mit schwarzen Lettern bzw. schwarzen Schmierereien versehen.

      Rhabarberblätter hingegen sind natürlich natürlich und natürlich deswegen eine gesunde und umweltfreundliche alternatvie. So kann aus den Stengeln ein wohlschmeckender Kuchen gebacken werden und mit dem Blatt die anhaftenden Überreste des verdauten Selbigen wieder entfernt werden.

      Von der letzten Idee mit dem Bandschleifer rate ich dringendst ab. Zum einen gäbe es eine ordentliche Sauerei, wenn anhaftende Partikel bei einer Leerlaufdrehzahl von 2000 U/min im ganzen Zimmer herumgeschossen würden.
      Auserdem wäre aufgrund der Einschränkung der verwendbaren Körnung eine entsprechendes Ergebnis nicht erreichbar. Viel eher wäre das Schleifband binnen Sekunden verklebt und daher nicht mehr zu gebrauchen.

      Nähere Erläuterungen überlasse ich ihnen, werter Herr Hygieneminister

      Hochachtungsvoll
      Ihr Schei$$meister

      [X] Meine Stimme für die DHP
      Sehr geehrter Schei$$meister, verehrte Mitleserinnen und Mitleser,


      mit großer Freude beteilige ich mich an dieser neu entflammten Diskussion über Körperhygiene
      und ich spüre förmlich, dass ein Ruck durch das Volk geht.

      Haben viele Menschen die Körperhygiene früher absolut überbewertet so kann ich heute doch erkennen,
      dass wir nicht verloren sind und das tägliche Miteinander scheinbar ohne Gestank möglich sein kann.

      Zu den Wahlzetteln:

      Diese sind sicherlich eine Allternative und Ihre Ausführungen, Herr Schei$$meister, durchaus nachvollziehbar.
      Alls Politiker muss ich Ihnen einerseits sagen dass es nicht gut ist, den demokratischen Gedanken der freien
      Meinungsäußerung durch den Gang zur anal (entschuldigun, ich meinte WAHL) Urne mit menschlichen Exkrementen zu beschmutzen.

      Andererseits ist natürlich auch Ihre Angestrebte Benuttzung der Wahlzettel auf eine gewisse Art und Weise ein Zeichen, ja: auch eine Meinungsäußerung,
      welche man wiederum nicht "unter den Teppich kehren sollte" :)

      Nun tauchen aber verschiedene Probleme auf:

      Ich kenne Ihre gepflogenheiten bezüglich Ihrer Kotabsonderung nicht. Auch wenn Sie mehrere Wahlzettel bei der Bundestagswahl 2009 zur Verfügung haben:
      mir kommen arge Bedenken, dass die Zettel bis zur nächsten Wahl ausreichen könnten.
      Und wenn Sie nicht gerade als Wahlhelfer fungieren werden Sie kaum eine Chance haben, mehrere Exemplare dieser Zettel mit nach Hause zu nehmen.
      Daher fällt - langfristig betrachtet - auch diese Lösung aus, kurzfristig ist sie sicherlich umzusetzen.

      Zum Zeitungspapier:
      sicherlich ist das Papier der Tagespresse von minderwertiger Qualität und Ihre Bednken im Bezug auf die Druckerschwärze kann ich absolut nachvollziehen.
      Vielleicht könnten Sie ja auch das Papier einschlägiger Hochglanzmagazine in Betracht ziehen?
      Die Papierstärke ist meist geringer als bei Zeichenpapier (welches in der Regel 80-90g/m²hat) und die Druckerfarbe geht nicht so leicht ab.
      weiterhin sind diese Magazine ganzjährig zu erwerben.

      Rhabarberblätter sind selbstverständlich eine biologisch betrachtet gute Lösung, doch werden Sie kaum im Winter frischen Rhabarber ernten können.
      Und getrocknete Blätter eignen sich nicht wirklich - sie sind einfach nicht reissfestt genug.

      Da ich momentan mit eigenen Händen mein Haus renoviere (0anstreiche) kann ich sagen, dass sich Malerkrepp ebensowenig eignet, es scheint zwar in
      der Struktur angemessen, aber zu dick zu sein.

      Wir können diese Diskussion sicher länger weiterführen, fehlt mir doch der richtige Gedanke, welches das geeignetste Papier für unseren Zweck ist.
      Da ich ein Mann des Volkes bin nehme ich gerne weitere Ideen auf um diese bei der nächsten Podiumsdiskussion in den Raum zu werfen.

      Ich bitte um weitere Mitarbeitt in dieser Form hier.

      Vielleicht finden sich auch Mitstreiter, welche meine anderen Programme mit unterstützen möchten:

      Gegen Hunger in den armen Ländern.
      Schei$$ für Reis

      Unsere Akttion gegen den Linken Kommunismus:
      Kot gegen Rot

      Unser Nachwuchsprogramm
      Dung macht Jung

      und unser Engagement gegen Rassismus
      Körperkaviar ist für alle da

      Mit freundlichen Grüßen

      Der Hygieneminister
      Sehr geehrter Herr Hygieneminister,

      mit Freuden stellte ich bei Ihnen eine enorme Volksnähe fest. Daher möchte auch ich, als Neu-Anhänger der DHP, zur Partizipation aufrufen. Wie jede Partei lebt auch die DHP nur durch aktive Anhänger. Und eins ist gewiss, unsere Scheiße geht jeden an!


      kurz und herzlichst grüßt

      Der Schei$$meister
      Sehr geehrter Hygiene Minister,
      hiermit bitte ich sie um mehr Informationen zu den geplanten 'Programmen,
      das mir "Scheiß für Reiß" eine große Düngungs-aktion geplant ist, sollte wohl allgemein klar sein,
      allerdings geht aus den anderen Überschriften nicht klar heraus wie diese Programme in Angriff genommen werden.

      Mit freundlichen grüßen,
      einer ihrer Anhänger