LED-Lüftermod

      LED-Lüftermod

      Ich habe in einem Forum einmal zufällig etwas über einen Lüftermod gelesen. In die Rotorblätter sollen LEDs, die dann, bei drehendem Lüfter, leuchten und somit einen wirklich coolen Effekt erzeugen. Ich habe mich also gleich an die Arbeit gemacht, dieses Projekt durchzuführen. Natürlich gibt es hier einen hohen Schwierigkeitsgrad, da das mit der Stromversorgung wirklich ein Problem ist.

      ACHTUNG: Dieses Tutorial hat einen sehr hohen Schwierigkeitsgrad und außerdem kann der Lüfter dabei kaputtgehen. Überlege Dir also vorher, ob Du den eventuellen Verlust Deines Lüfters in Kauf nimmst.

      Benötigte Werkzeuge:



      1. Trafo (z.B. von Modelleisenbahn)
      2. Dremel oder kleine Bohrmaschine
      3. Lötkolben + Zubehör
      4. Sekundenkleber
      5. Klebeband
      6. Pinzette

      Das erste ist, dass Du Deinen Lüfter öffnen musst. Dazu löst Du den Aufkleber auf dem Lüfter ab. Darunter siehst Du dann eine Öffnung, die meistens mit einem kleinen Deckel verschlossen ist. Wenn Du diesen Deckel öffnest, siehst Du die Achse des Rotors und einen Ring darüber, der entweder auf Plastik oder aus Metall besteht. Jetzt kannst Du mit der Pinzette einfach diesen Ring abziehen. Nicht verlieren, den braucht man später noch einmal! Nun kann man den Rotor einfach mit einem kleinen Ruck abziehen und es kommt in etwa folgendes zum Vorschein:



      Das andere Teil ist der Rotor, den man oben schon ein bisschen bearbeitet sieht. Zuerst müssen jetzt soviele Löcher in die Rotorblätter gebohrt werden, wie gewünscht. Ich habe hier nur zwei gemacht, wie sich später aber herausstellen wird, ist es besser drei Löcher oder mehr zu bohren.

      Zusätzlich muss jetzt noch ein Loch in den Boden des Rotors gebohrt werden, etwa da wo man auf dem Bild das weiße Kabel sieht. Nun kann man oben schon die LEDs verkabeln und auch schon mal Wiederstände davorschalten.

      Die beiden Anschlusskabel sollen jetzt durch das Loch im Boden des Rotors geführt werden. Eines der beiden Kabel, muss um die Achse des Rotors gewickelt werden (man kann natürlich auch löten, wickeln nimmt aber weniger Platz ein). Der Magnetring den man auch auf dem Bild sieht, ist aus Kunststoff, jedoch mit Metallteilchen, damit er magnetisch ist und somit nicht leitend. Also müssen wir uns eine andere Kontakstelle suchen. Dafür kommt jetzt nur noch der Eisenring um den Magnetring in Frage. Jedoch ist dieser Eisenring sehr dünn, so dass das Löten sehr schwierig ist. Trotzdem lässt sich das nicht umgehen. Also muss unten am Rotor das zweite Kabel an den Ring gelötet werden. Nun kann man testen, ob alles funktioniert und zwei Kabel vom Transformator einmal an die Achse und an den dünnen Eisenring halten. Nun müssten die LEDs leuchten.



      Ich habe nun, um eine größere Kontaktfläche des Eisenringes zu bekommen, einfach noch einen breiteren Ring drübergelötet (linkes Bild). Rechts sieht man mal die Verkablung des Rotors von hinten, wobei ich nicht sehr sauber gelötet habe...

      Der Rotor ist somit jetzt fertig! Alles ist verkabelt und sollte jetzt auch testweise mit dem Trafo funktionieren. Daher machen wir uns jetzt an das Basisteil!

      Auf der Rückseite der Basis, wo wir den Aufkleber entfernt haben, schleift ja auch die Achse des Rotors. Also muss an diese Stelle wieder ein Kabel, um die Achse mit Strom zu versorgen. Das sieht man auf dem Bild rechts.

      Als letztes muss jetzt nur noch die Magnetringummantelung mit Strom versorgt werden, wozu wir einen Schleifer nutzen, der aus einem dicken Kabel bestehen sollte, mit einer Dicke von ca. 3mm. Am Ende dieses Kabels muss ca. 1mm abisoliert werden. Dieses Kabel muss jetzt ungefähr da, wo auch die Stromversorgung für den Lüfter langgeht, angebracht werden.



      Auf dem Bild links sieht man den Schleifer eingekreist. Es ist ein bischen schwierig, das Kabel genau so hinzubiegen und zu fixieren, so dass immer ein Kontakt entsteht. Jetzt nochmal schnell mit dem Trafo testen, ob alles funktioniert und dann kann man noch ein bischen an der Lautstärke feilen, d.h. falls irgendwo noch unnötig an der Achse schleift, schnell wegmachen.



      Jetzt kann man das ganze wieder zusammenbauen und den kleinen Ring, da wo der Aufkleber war, wieder draufsetzen. Mit dem Klebeband sollte man jetzt die Kabel festkleben und auch den Schleifer fixieren.

      Hier sieht man nochmal auf zwei Bildern, wie es fertig aussieht. Leider kann man auf beiden nicht so viel erkennen aber ich sage Euch es sieht wirklich gut aus!

      klar geht das auch mit SMD-LEDs, wird dann ein bisschen kompakter. Ob das durch den Schleifkontakt lauter wird hängt vorallem von der Qualität ab. Leider glaube ich nicht, dass man das so einfach hinbekommt
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      Schuldigung aber das ist kein lüfter mod sondern totaler schwachsinn. Warum? Kann ich dir sagen:

      1 - Bei so was nimmt man keine 5 mm LEDs sondern kleine 1,5 oder höchstens 2 mm MINI LEDs. Besser währen diese kleinen FOLIEN SELBSTKLEBENDE LEDs was fast kein gewicht haben.
      2 - Die verkabelung der LEDs und Lötstellen sind totaler Murks Da nimmt man Dünner Litze und die Lötstellen müssen wie möglich mittig zur achse angebracht werden um unwucht zu vermeiden so gut es geht.
      3 - Der wiederstand hat da nichts verloren. Der Muss an der Haupt Strom zufuhr so das hier kein sinloses gewicht verbaut wird.
      4 - Der gleichlauf des Lüfters ist im eimer weil bei dieser montage haste den teil eine Unwucht verpasst was das zeug hält. Da dauert nicht lange und die Lagern des motors sind platt, unbrauchbar Zerstört. Wie das ding brüllt kann ich mir vorstellen und ein derartigen schwachsinn wurde Ich zumindest, keinen Empfehlen.
      Es gibt genug möglichkeiten diese "staubsauger" zu beleuchten, wen es umbedingt sein muss.